Sonntag, 3. Mai 2009

Falernum im Praxistest - Teil 2/2

Kommen wir zum zweiten Teil unserer Falernum Versuchsreihe.

Wir beginnen diesmal mit einem "Frosty Dawn" nach einer Rezeptur von cocktaildb.com:


4,5 cl Rum (bei uns Havana Club 3 Jahre)
3 cl frischer Orangensaft
1,5 cl des jeweiligen Falernum
6 dashes Maraschino (bei uns Maraska)

Diesen Drink finden wir beide nicht so besonders. Während in der Forgotten Flavours Version der Maraschino besser getragen wird, wird er von Thorstens Falerum eher unterdrückt und macht den Drink recht flach.

Als letzten Drink machen wir einen "Happy Hoti", gefunden auf tradertiki.com:


6 cl Pyrat XO Reserve (wir entscheiden uns hier für 3 cl Ron Varadero 5 Jahre und 3 cl Appleton Estate VX)
1,5 cl frischer Zitronensaft
1,5 cl des jeweiligen Falernum
1,5 cl Rock Candy Syrup (wir nehmen Zuckerrohrsirup)
1 dash Fee Bros. Old-Fashioned Bitters (wir nehmen Angostura)

Hey - ein sehr leckerer Rum-Cocktail und wie Thorsten mir grad erzählte, wird dieser auch auf der neuen Sommerkarte vom Vis á Vis zu finden sein (wo er selbstverständlich mit Pyrat XO gemixt wird). Hier gefallen mir beide Versionen, aber ich gebe auch Thorsten recht, dass die Version mit Forgotten Flavours einen kleinen Tick flacher ist - Thorstens Falernum verleiht dem Drink einen bißchen mehr Kraft und Würze.

Fazit:
Ich glaube wir sind uns alle darüber einig, dass Falernum ein Thema für sich ist. Es ist immerhin eine sehr alte und vergessene Rezeptur, über die es recht wenig Quellen gibt. Die Falernum, die auf dem Markt sind, sind tolle Produkte, die dem Ursprung durchaus gerecht werden. Thorsten erwähnte ja bereits vor 2 Wochen, dass ihm persönlich bei den meisten Falernum die Würze fehlt bzw. sie ihm zu süß sind und wenn man sich darauf bezieht, hat er mit seinem eigenen Falernum genau ins Schwarze getroffen und wird diese Rezeptur auch für das Haus-Falernum des Vis á Vis verwenden. Letzten Endes entscheiden immernoch unsere verschiedenen Geschmäcker...

In diesem Sinne sagen wir wieder "Prost" !

6 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Bitte, wenn ihr schon so etwas macht, bitte macht ihr das dann ein wenig professioneller. Man kann auch das Gerolsteiner Etikette wegtun, wenn man ein anderes Produkt einfüllt. So etwas wertet Euch hier echt in euren Tests ab.

Thorsten Pannek hat gesagt…

Ja da hast Du sogar recht und ich schwöre es war auch kein Produktplacement ;-)

Jens Gröning hat gesagt…

Tja und wer ein bißchen genauer liest, dabei mitdenkt und dann noch feststellt, dass unser System beim Fotografieren immer dasselbe ist (wir stellen bei Vergleichstests immer Dinge "gegenüber") der errät dann letzten Endes sogar, was in der Gerolsteiner Flasche drin ist... :-)

Jigger hat gesagt…

Ist das hier nicht alles irgendwie Produktplacement?
Unbezahlt eben ;)
Wie war denn das genaue Rezept für dieses Falernum?
Gruß

Anonym hat gesagt…

Herr Gröning. Von Produktplazierung war keine Rede. Arbeiten Sie halt mit Flaschen, wo ein Etikett von Gerolsteiner drauf ist. Da merkt man dann die Qualitöt, die Sie wiederspiegeln. Da muss man lachen. Besser den Mund halten, wie solche super coolen Sprüche abzulassen. Nebenbei war dies ein Tip und keine Anmache. Aber mach mal weiter so. èber Drinks berichten, die auf den Punkt zubereitet werden sollen, aber solch eine Gasthauseinstellung haben. Da füllt man dann auch den selbergemachten Hulunderblütensirup ab. Auch mit Etikett

Anonym hat gesagt…

Sorry, den Smiley vergessen :-(